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Kooperation Senioreneinrichtung Max-Brauer-Haus + Kindertagesstätte Hohnerredder + Stadtteilarchiv Bramfeld
Heutige Fünfjährige aus der Kita Hohnerredder trafen im Sommer 2007 auf ehemals Fünfjährige aus der Senioreneinrichtung Max-Brauer-Haus und tauschten sich bei fünf Projekttreffen über ihre Lebenswelt in diesem Alter aus.

Ziel des Projektes war es intergenerationelles Lernen zu fördern, so dass beide Seiten sich gegenseitig vermitteln was und womit sie spielten bzw. spielen und was für sie im Alltag wichtig war und ist.
Bei jedem Treffen bildete ein Schwerpunktthema wie Spielzeug, Draußenspiele, Basteln, Kleidung und Süßigkeiten den Rahmen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Historische Fotos so wie altes Spielzeug und Alltagsgegenstände weckten bei den Senioren die Erinnerungen und gaben den Kindern die Möglichkeit, sich besser vorstellen zu können, wie es früher war, oder es selbst auszuprobieren.GBausteine.jpg
GReifen1.jpg











Voller Stolz zeigten die Kinder ihre von zu Hause mitgebrachten Lieblingsspielzeuge und gaben den SeniorenGReifen.jpg so einen Einblick in die Kinderwelt von heute. In kürzester Zeit war zwischen beiden Gruppen ein Vertrauensverhältnis gewachsen, so dass gemeinsam alte und moderne Lieder eingeübt werden konnten. Besonders das Bewegungsspiel „Die Meyersche Brücke“ war bei den Kindern der „Renner“.
gbrucke.jpgViele Fotos dokumentieren anschaulich, mit wie viel Freude die Kinder heute noch mit einem alten Steinbaukasten spielen und mit welchem Elan es den Senioren gelang, einen Kreisel mit der Peitsche zum Tanzen zu bringen, den Trudelreifen am Laufen zu halten oder Kibbel Kabbel zu erklären um den Kindern zu zeigen, wie man mit dem alten Spielzeug umgeht.
GKreisel.jpgBeim letzten Treffen wurden die Presse und die Eltern der Kinder eingeladen dabei zu sein, wenn die Ergebnisse des gelungenen Projektes präsentiert wurden.
Das Projekttagebuch, Fotos und Materialien des Projektes, sowie die Vorführung einiger der neu erlernten Lieder gaben einen Eindruck von der lebendigen Stimmung dieses Projektes.
GSalmis.jpgDas Abschlusstreffen wurde mit einigen neuen und altbekannten Naschereien, wie z.B. Salmilollis, versüßt, die zweifellos sowohl früher als auch heute zu Kindheit gehören. Am Ende versicherten sich Senioren und Kinder den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Zukünftig sind monatliche gemeinsame Zusammenkünfte geplant. Siehe Ausblick

Der Erfolg diese Projekts führte zu seiner Weiterentwicklung. Siehe "Omas und Opas Kindheit"


Projektleitung:
Sozialpädagogin Gudrun Wohlrab
Historisches Kinderprojekt des Stadtteilarchivs Bramfeld
Kontakt: Telefon 64 22 44 66


Im Heft Nr. 3 Januar 2008 des stadtkultur magazins mit dem Themenschwerpunkt "Kooperation Kultur und Schule" erschien der Artikel "Trudelreifen, Marmeln und Oblaten" über das Projekt: Sie finden ihn hier

Alle Termine chronologisch geordnet finden Sie hier
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