Startseite Historisches Kinderprojekt Mehrgenerationenprojekte Ausblick
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Und wie geht´s weiter?
Es gibt ermutigende Anzeichen dafür, dass sich mit dieser Arbeit eine Vernetzung im Stadtteil anstoßen lässt, die auch nach Projektabschluss weiter trägt. Die kooperierenden Einrichtungen und Beteiligten schaffen weiterhin Anlässe um sich wieder zu sehen und pflegen die Kontakte. Da bei diesem Projekt sowohl Senioren einer Senioreneinrichtung, als auch Großeltern der Kinder beteiligt sind, werden einerseits neue persönliche Beziehungen zwischen den Generationen geknüpft und andererseits familiäre Zusammenhänge gestärkt. Darüberhinaus haben sich Vorurteile von Senioren gegenüber Senioreneinrichtungen abgebaut. |
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Der erste Projektdurchgang, der im Sommer 2007 in der Kindertagesstätte Hohnerredder stattfand, zeigt immer noch Folgen. Hier konnte eine alte Zusammenarbeit wieder aufgefrischt werden, die nun durch engagierte Mitarbeiter beider Einrichtungen wieder regelmäßig gepflegt wird. Senioren und Kinder treffen sich etwa monatlich und gestalten gemeinsam einen Vormittag (z.B. Plätzchen backen). Ein Senior kommt wöchentlich zum Vorlesen in die Kindertagesstätte und seine kleinen Fans hängen ihm mit Begeisterung an den Lippen.
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Beim Laternenumzug wurde bei der Seniorenwohnanlage Halt gemacht und gemeinsam mit der vor die Tür gebrachten Pflegeabteilung gesungen. Eine Kindergruppe zeigte ihre weihnachtliche Theatervorführung auf der Bühne der Senioren im Max Brauer Haus. Zu Ostern trafen sich Kinder und Senioren zum gemeinsamen vorösterlichen Basteln. |
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Aufführung Kita Hohnerredder im Max Brauer Haus -
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In der Grundschule Fahrenkrön fand der erste Durchgang im Frühjahr 2008 statt, und nach Abschluss der Projekttreffen waren Senioren auf dem Schulsommerfest, einem Schulkonzert, haben in der Vorschule mitgebastelt und wurden auf eine Klassenweihnachtsfeier eingeladen, während ihrerseits Kinder den Weihnachtsbazar der Senioren und für Besuche in die Senioreneinrichtung kamen. In den Schulpausen greifen die Kinder die alten Spielideen aus dem Projekt wieder auf und spielen z.B. mit Marmeln, Sprungseilen und die Meiersche Brücke.
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Im April 2010 fand ein Konzert mit Liedern von gestern und heute des Schulchores und dem Schulorchester in der Seniorenwohnanlage mit über 140 Zuhörern und Mitsängern statt. Für das 50. Schuljubiläum im Juni 2010 ist eine gemeinsame Aktion geplant, bei der die 50 lebendigen Jubiläumsjahre und die Verbundenheit der Generationen sichtbar gemacht werden sollen, in dem 50 Senioren und 50 Kinder 50 Trudelreifen über den Schulhof trudeln werden.
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- Konzert Schulchor und -orchester im Max Brauer Haus
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Alte Fotos und Geschichten konnten in das Stadtteilarchiv aufgenommen werden um Stadtteilgeschichte zu sichern und für andere zugänglich zu machen. Die gesammelten Erfahrungen und der eindrucksvolle Fundus an historischen Fotos, Alltagsgegenständen und alten Spielzeugen sollen auch in Zukunft in weiteren Projekten zum Einsatz kommen. Das zurzeit laufende Mehrgenerationenprojekt an der Grundschule Fahrenkrön in Zusammenarbeit mit dem Max Brauer Haus wird fortgeführt. 2009 konnten ein gelungener Durchgang an der Grundschule Appelhoff mit dem Seniorentreffpunkt Steilshoop durchgeführt werden und eine Kooperation der Ganztagsförderschule Heidstücken mit der Seniorenarbeit der Simeonkirche. |
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Das Historische Kinderprojekt hat bislang keine Regelförderung mit Stellen oder Sachmitteln. Die Arbeit wird von einer Sozialpädagogin ehrenamtlich bzw. gegen Honorar geleistet und es werden dringend finanzielle Mittel für eine halbe Stelle zur Absicherung einer kontinuierlichen Weiterarbeit und deren Ausbau benötigt. Gerade die neu geknüpften Verbindungen im Stadtteil benötigen zukünftig einen Impulsgeber, der regelmäßig Anlässe schafft, um den Kontakt zu erhalten. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn ein Geldgeber dafür sorgen könnte, dass die vielen angesammelten neuen und alten Fotos, Spielideen, Rezepte, Erfahrungen und Erinnerungen durch eine Veröffentlichung allgemein zugänglich werden könnten. |
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